Deutsch Wilhelm Tell - français Guillaume Tell - italiano Guglielmo Tell - english William Tell
Wilhelm Tell unser
Nationalheld

Schweiz-Suisse-Svizzera-Svizra-Switzerland
Im Hintergrund hören Sie den
Apfelschuss ----()-->
Heroischer Widerstandskämpfer
Wilhelm Gorkeit (Armbruster) von Tellikon (Tell)
1251-1297†
Wilhelm Tell konnte bisher nicht identifiziert werden,
weil er meistens unter dem Zunamen Gorkeit erscheint;
Die deutsche Form blieb unerkannt. Gorkheit ist die lateinische Form für Armbrustmacher,
dem Beruf von Wilhelm Tell.
Die Tellenschüsse

von Gottfried Keller
Ob sie geschehn? Das ist hier nicht zu fragen;
Die Perle jeder Fabel ist der Sinn,
Das Mark der Wahrheit ruht hier frisch darin,
Der reife Kern von allen Völkersagen.
Es war der erste Schuss eines Alleswagen,
Kind, Leib und Gut, an köstlichen Gewinn:
Blick' her, Tyrann! was ich nur hab' und bin,
Will ich beim ersten in die Schanze schlagen!
Und du stehst leer und heillos, wie du bist,
Und lässest fühllos dir am Herzen rütteln,
Und spiegelst lächelnd dich in meinem Blut?
Und immer: Nein? - Verlaufen ist die Frist!
Verflucht sei deines Hauptes ewig Schütteln!
O zweiter, heil'ger Schuss, nun triff mir gut!
So
wars......
Wilhelm Tell wohnte im Land Uri am Vierwaldstättersee und war ein guter Schiffer
und Schütze. König Albrecht von Österreich
wollte Uri, Schwyz und Unterwalden haben und schickte seinen Vogt Gessler ins
Land. Der setzte in Altdorf einen Hut auf eine
hohe Stange. Jeder sollte sich vor dem Hut verbeugen. Wer es nicht tat, der
sollte sterben.
Tell
verbeugte sich nicht. Soldaten fingen ihn und brachten ihn zu Gessler. Der
wollte Tell leben lassen, wenn er mit seiner
Armbrust einen Apfel treffen konnte. Der Apfel sollte auf dem Kopf von Tells
Sohn liegen. Tell nahm zwei Pfeile. Einen legte
er auf die Armbrust und schoss. Er traf den Apfel - und war frei.
Gessler bemerkte
aber einen zweiten Pfeil in Tells Köcher, und auf die Frage, was das zu bedeuten
habe,
antwortet Tell: "Mit diesem Pfeil durchbohrt ich - Euch, wenn ich mein liebes
Kind getroffen hätte"
Da sah Gessler,
dass Tell ein gefährlicher Mann war.
Er liess ihn noch einmal fangen und wollte ihn auf seine Burg bringen.
Als sie mit dem
gefangenen Tell über den Vierwaldstättersee fuhren, kam ein Sturm. Gessler und
die Soldaten hatten Angst,
aber Tell nicht. Da musste er das kleine Boot steuern. Er steuerte es zu einer
Klippe, und dort sprang er an Land und floh.

Tell rettet sich und springt aus dem Boot

Die Tellskapelle wo er an Land sprang
Auf dem Landweg
eilte Tell deshalb nach Küssnacht und versteckte sich in der "Hohlen Gasse",
einer Schlucht,
welche vom See zu Gesslers Schloss führte. Tell schoss einen Pfeil mitten in
Gessler Herz als dieser an seinem
Versteck vorbeikam.

"Durch diese hohle Gasse muss er kommen, es führt kein andrer Weg nach
Küssnacht" (Schiller:Wilhelm Tell)
Als Beginn des
Freiheitskampfes gegen die Tyrannei der Habsburger galt Tells "heldenhafte" Tat
fortan,
der schlussendlich am 1. August 1291 mit dem "Rütlischwur" (das Rütli ist eine
Wiese vis-à-vis von Sisikon)
in der Gründung der "Eidgenossenschaft" und damit der Geburt der Schweiz
gipfelte. Vertreter der "Urkantone"
Uri, Schwyz und Unterwalden schworen
sich an jenem historischen Tag ewige Treue und gelobten, dass sie
nie mehr durch fremde Mächte beherrscht sein wollen.
Wilhelm Tell
starb am 16. Januar 1297. Das Datum lässt sich aus der Kombination von 3
Quellenangaben feststellen.
Wir wissen aber nicht , ob Tell eines natürlichen Todes gestorben ist oder einem
Blutracheakt zum Opfer fiel.
Karten

Hier sieht man das Rütli, die Tellskapelle am anderen Seeufer. Unten
Altdorf, wo das Tell-Denkmal ist.

Die hohle Gasse, wo Tell den bösen Vogt tötete. Rechts oben sieht man die Gasse.
Fotos

aussTELLung
Gesslers Hut im Kloster
Einsiedeln!
Es war eine Besondere aussTELLung im Kloster Einsiedeln, die bis
31. Dezember 2005 zu besichtigen war.
Bruder Gerold spielte früher in den Tellspielen Altdorf den Walter Tell, seither
sammelte er jahrelang alles
zum Thema
Wilhelm Tell. Seine Sammlung geniest inzwischen Grosse Anerkennung in
Fachkreisen.
Hier zeigen wir ein paar Bilder mit freundlicher Genehmigung von Bruder Gerold.
Tell`s Apfelschuss.
Kurzfilm mit
Hochgeschwindigkeits-Kamera. Auf das Bild klicken.
Bilder


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Diverses
TELL OF DOWN A LEGEND

1291,
das Jahr der Gründung der Eidgenossenschaft. Das Jahr, als die
Urkantone den Bund schufen, der den
Grundstein für die jetzige
Schweizer Demokratie legte. 1291 war auch das Jahr, in dem Willhelm
Tell die
Revolution anzettelte, Gessler erschoss und dem Schweizer Volk zur Freiheit verhalf. Doch
was geschah danach?
Was geschah nach dem Todesschuss auf den
verhassten Landvogt?
Tell – Dawn of a Legend
ist ein Action Rollenspiel mit genau diesem Hintergrund. Die Story
des Spiels beginnt,
als Ihr Ende mit dem
Tode von Gessler findet. Eine eigene Grafikengine, die auf die
Darstellung von riesigen
Landschaften optimiert ist, erzeugt
zusammen mit den realistischen Soundeffekten, der epischen Storyline
und der grossen Handlungsfreiheit eine Atmosphäre, die den Spieler
nicht mehr loslassen wird. Egal ob der
Spieler der Haupthandlung
folgt, Nebenquests erledigt oder einfach nur die Landschaft
durchstreift, es gibt
immer etwas zu tun! Die vielfältige
Gegenstands- und Waffenauswahl tut Ihr übriges dazu um ein
möglichst
komplettes Spielerlebnis zu schaffen!
Tell – Dawn of a Legend
wird Dich in seinen Bann ziehen, werde ein Teil der Geschichte.
Im Herbst 2005 liegt das
Schicksal einer Nation in Deiner Hand!
KLICK - Der Final TEASER Film zum runterladen! - KLICK
KLICK - Um den TEASER anzusehen braucht es DivX Player 5.2, hier gratis runterladen - KLICK
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Wilhelm Tell - dieser Name steht
für den Kampf eines Volkes um Freiheit.
Das spiegelt sich auch darin wider, wie
die Menschen das Stück aufgenommen haben und mit ihm
umgegangen sind. Während der Napoleonischen Kriege wurde Wilhelm Tell zum Symbol
des Widerstands.
Tell
Tells Geschoss
Auch wenn sich Geschichtsschreiber und Historiker über die
wahre Identität eines Wilhelm Tells nicht ganz im Klaren sind,
so kann man als Besucher der Weimarer Tell Inszenierung auf dem Rütli, die
damalige geballte Widerstandskraft und den
darin beinhaltenden Freiheitsdrang des einfachen aber tapferen Mannvolkes doch
hautnah und direkt miterleben.
Frei von Knechtschaft und Tyrannei, gekämpft für Volk und Land, so soll es sein
im Schweizerland.
Gedanken, Werte und Ziele die auch heute noch von grosser Bedeutung sind. Es
wird wieder an der Zeit, denn Geist von
damals aufleben zu lassen. Eidgenossinnen und Eidgenossen, seid stolz auf euer
einzig Vaterland. Mag das „Aufstemmen“
gegen politische Missstände auch beschwerlich erscheinen, so ist es doch die
Freiheit, die ihr damit zu erlangen vermögt.
Bernhard Diethelm, Vorderthal
Die Urschweiz feiert mit Weimar
Am 17. März 2004
jährt sich die Weimarer Uraufführung des berühmtesten «Schweizer» Theaterstückes
zum 200. Mal.
Durch Goethes Vermittlung, der den Tell-Stoff am Vierwaldstättersee entdeckte,
hat Friedrich Schiller in Weimar ein
Schauspiel geschrieben, das dem legendären Urner Helden und der Landschaft der
Urschweiz ein literarisches Denkmal
setzen sollte. Der runde Jahrestag gibt Anlass, 2004 dieses Werk von
internationalem Rang in ausserordentlicher Weise
zu feiern; mit einem kulturellen Brückenschlag zwischen der Urschweiz und
Weimar. Unter dem Namen «kulturschweiz 2004»
haben sich die Tellspiel- und Theatergesellschaft Altdorf, die Produktion von
Lukas Leuenberger mit dem Deutschen
Nationaltheater Weimar und das MUSEE SUISSE Forum der Schweizer Geschichte in
Schwyz zusammen geschlossen,
um mit vereinten Kräften das Jubiläum «200 Jahre Wilhelm Tell von Friedrich
Schiller» nachhaltig zu feiern.
Tell
Wilhelm Tell hat real
existiert und ist kein Mythos!
«Viel am Hut mit Wilhelm
Tell»
Vor zwei Jahrhunderten erschien Friedrich Schillers «Wilhelm Tell». 2004 ist
deshalb das Jahr, in dem man den
Mann der Freiheit und den Dichter ehrt. Wieder wird die Frage gestellt: Gab es
ihn? Hat das dramatische
Geschehen stattgefunden? In Büchern mit Märchen und Legenden erscheint Tell doch
neben dem «Herdmannli
vom Pilatus», dem «Teufel und den hundert Raben». Da sind die, welchen Tell für
einen Prahlhans, einen
Revoluzzer, einen Mörder oder gar für einen Terroristen halten.
Vor 18 Jahren erschien das Buch «Und es gab Tell doch». Wie es dazu kam? Ich
erforschte die Geschichte
meiner Familie, stiess dabei in Dokumenten aus der Zeit um 1300 auf Hinweise,
Indizien, Belege zur Tellgeschichte.
Es war nicht leicht, sich in die mittelalterliche Lebensweise, in das
Sprachverständnis dieser Zeit hinein zu finden.
Die Leute dachten anders als wir, schrieben und sprachen anders. Ohne
grundlegende Kenntnisse des Mittelhoch-
deutschen, des damaligen Lehenssystems und des Clandenkens der Familien kommt
man zu keinen Forschungs-
ergebnissen. Das Studium der Wirtschafts- und Rechtsgeschichte und der
politischen Situation ist Voraussetzung.
Anders bei Friedrich Schiller. Er formte sein Epos dramaturgisch, allein die
Konfrontation Gesslers mit Wilhelm Tell
ist sein Anliegen. Schiller war nicht Tells Biograf. Er war sein Dramaturg.
Worauf stützte Schiller sein Wissen?
Die früheste Tellgeschichte enthält das «Weisse Buch von Sarnen» um 1470, wovon
Schiller wahrscheinlich eine
Abschrift besass. Johann Wolfgang von Goethe wollte ebenfalls über Tell
schreiben, übergab jedoch sein
Mauskript Schiller. Im Wesentlichen entspricht Schillers «Tell» dem Geschehen,
jedoch dramatisiert er die Höhe-
punkte auf die Grussverweigerung, den Apfelschuss, Tells Sprung ans Ufer und die
Erschiessung Gesslers.
Von der explosiven politischen Situation nimmt Schiller kaum Notiz.
Gessler und Tell waren Exponenten der Konfrontation, ausgelöst durch Habsburgs
Machtstreben gegenüber dem
Willen zur Selbstbestimmung der Urschweizer. 1291 kaufte König Rudolf von
Habsburg Luzern mit seinen umliegenden
Dinghöfen, den heutigen Gemeinden, vom Abt von Murbach. Des Königs Absicht war
der Gütertransport über den
Vierwaldstättersee zu beherrschen und die Gebirgspässe über das St.
Gotthardmassivs zu kontrollieren.
Hätte Habsburg dieses Ziel erreicht, wäre dem Königshaus der Zugang zur
Lombardei offen gewesen und die Neu-
errichtung des römischen Reiches deutscher Nation wäre in greifbare Nähe
gerückt.
Schiller blieb vieles unbekannt, was mit der Tellgeschichte zusammenhängt. Ihm
fehlten zur Einsicht zeitgenössische
Urkunden, Zinsrodel, Jahrzeitbücher. Wer sie zu lesen versteht, dem öffnen sich
Einblicke in ein Zeitgeschehen,
dessen Darstellung eine Fortsetzung der Tellgeschichte rechtfertigen würde. Wie
starb er, unser Held?
Die Legende will, dass Tell bei der Rettung eines Kindes im Schächenbach
ertrank. Dem war nicht so. Tell ist nach-
weisbar ermordet worden, obwohl Sühne geleistet wurde. Oberhalb der «hohlen
Gasse» steht der Sühnestein.
Tells Sohn Konrad, der «Apfelbube», heiratete eine Enkelin des Vogts. Es
herrschte jedoch die Blutrache. Bei
schweren Vergehen war Selbstjustiz erlaubt.
Dokumente lassen erkennen, dass Schiller seinem «Wilhelm Tell» weitere brisante
Ereignisse hätte hinzufügen können.
Aber wer nimmt sich schon die Mühe, während drei Jahrzehnten in mehr als zwei
Dutzend Archiven alles zu erfassen,
was Licht in die Tellgeschichte bringt. Meine liebe Frau und ich taten es. Auch
wir sind «urschweizerisch»; unsere
Familiengeschichte reicht tief ins hohe Mittelalter.
Wie denken wir über Tell? Er war der
heroische Widerstandskämpfer gegen feudale Willkür. Sein Tun bewirkte,
dass
sich die Waldstätte gegen Habsburg auflehnten. Wieso sollten die Urner ihr
Gebiet Habsburg überlassen? Sie hatten
die Verkehrswege erschlossen, Brücken erbaut, den Warentransit und den
Personenverkehr über den St. Gotthard
ermöglicht. In einer rauen, von Lawinen bedrohten Gebirgswelt fanden sie unter
Lebensgefahr ihr Auskommen.
Es gab den Tell. Er wirkte mit. Den
Glauben daran kann man nicht erzwingen. Man kann nur durch Beweise überzeugen.
Und die liegen in unseren Archiven.
Arnold Claudio Schärer, Autor des Buches "Und es gab Tell
doch"
KLICK - Originalartikel 10.
Juli 2004 Berner Zeitung als pdf - KLICK
Unabhängigkeit und Freiheit!
Wir Schweizer
Patrioten sind stolz auf unsere Gründungsmythen, egal ob Wilhelm Tell
tatsächlich existiert hat oder nicht.
Tells Werte "Unabhängigkeit und Freiheit" haben zum Erfolgsmodell Schweiz
geführt!
Tell
Verweise
Forum der Schweizergeschichte - tellbittemelden.ch
Friedrich von Schiller - friedrich-von-schiller.de
Projekt Gutenberg, Friedrich Schiller -
gutenberg.spiegel.de/schiller/tell/tell.htm
Rütli - rütli.info
Tellmuseum Bürglen - tellmuseum.ch
Tellspiele - tellspiele.ch
Tellspiele Altdorf - tellspiele-altdorf.ch
Tell dawn of a legend - Wilhelm Tell Game
Tourismus Uri - willhelm-tell.ch
Weimarer Aufführung auf dem Rütli - kulturschweiz.ch
Weimarer Tell Freilichtaufführung auf dem Rütli
Wilhelm Tell Festival, New Glarus, Wisconsin (USA) -
wilhelmtell.org
Bücher
über Tell

Und es gab Tell doch
- Arnold Claudio Schärer - ISBN 3 85725 106 2 - 1986 - 1. Auflage von 4000 Stk.
vergriffen - aus dem Archiv von Patriot.ch
Neue Forschungsergebnisse zur Gründungsgeschichte der Eidgenossenschaft.

Wilhelm Tell Schaubuch
- Matzinger Getreideflocken AG Lenzburg - ca. 1960 - vergriffen - aus dem Archiv von Patriot.ch

Wilhelm Tell - P.M.
HISTORY - Das grosse Magazin für Geschichte - 6/2000 - vergriffen - aus dem
Archiv von Patriot.ch

Globi und Wilhelm Tell -
Globi Verlag - ISBN 3 85703 117 4 - lieferbar -
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Wilhelm Tell - Silva
Verlag - 1955 - vergriffen - aus dem Archiv von Patriot.ch

Wilhelm Tell Comics -
aus dem Archiv von Patriot.ch
Banner
Hier unser 88x31 Banner zum verlinken
auf www.wilhelm-tell.info
Wir sind dankbar für jeden Link der zu uns führt,
nur so erfahren möglichst viele das Tell kein Mythos war.
Danke!

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